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Chronik
150 Jahre Lehre und Forschung für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg / Klosterneuburg, 2010
Chronik - Kurzfassung
Die älteste Lehranstalt für Wein- und Obstbau Europas wurde 1860 vom Chorherrenstift Klosterneuburg als niedere Stiftsweinbauschule gegründet und war im Kuchlhof des Stiftes untergebracht. 1870 erfolgte die Gründung der oenochemischen Versuchsstation.
Seit 1902 ist die Lehr- und Versuchsstation zu einer k.u.k. höheren Lehranstalt und Versuchsanstalt unter einer Leitung zusammengefasst.
Die neu gegründeten Rebenzüchtungs- und Hefereinzuchtstationen wurden zusammen mit der angeschlossenen Höheren Gartenbauschule 1925 zur Höheren Bundeslehr- und Bundesversuchsstation für Wein-, Obst- und Gartenbau zusammengeführt.Zahlreiche Zu- und Umbauten schafften die räumlichen Voraussetzungen für die steigenden Anforderungen des Lehr- und Versuchsbetriebes.
Nach schweren Beschädigungen vor dem Kriegsende konnte dennoch am 20. September 1945 der Unterricht wieder aufgenommen werden. Nach der Ausgliederung der Lehranstalt für Gartenbau und dem Aufbau von Versuchsanlagen, erfolgte 1956 die Umgestaltung zu einer vierjährigen Lehranstalt, ab dem Jahre 1967 beträgt die Ausbildungszeit der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt (ab 1994 Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt) für Wein- und Obstbau fünf Jahre.
Seit der Gründung vor 150 Jahren präsentiert sich Klosterneuburg als ein perfektes Zusammenspiel der beiden großen Aufgabenbereiche – der Höheren Lehranstalt und des Bundesamtes und Forschungszentrums. (et)
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