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Newseintrag vom 28. September 2007

Schülerinnen- und Schülerheim eröffnet

Klosterneuburg (OTS) – Das neue Heim der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg ist für Niederenergieverbrauch konzipiert und mit kontrollierter Wohnraumlüftung ausgestattet. „Wir schaffen damit für die Schülerinnen und Schüler hervorragende Wohnqualität und setzen in einer unserer Dienststellen auch ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz“, erklärte Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll heute anlässlich der Eröffnung eines neuen Schulheimes und der Grundsteinlegung für ein neues Kellerwirtschafts- Technikum in Klosterneuburg.

„Die Höhere Bundeslehranstalt Klosterneuburg hat als Höhere Schule für Wein- und Obstbau eine besondere Bedeutung, daher kommen die Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich und den angrenzenden Regionen, um hier ihre Ausbildung zu erhalten,“ so Direktor Hofrat Dipl.-Ing. Karl Vogl. Besonders für die Schülerinnen stellt das neu errichtete Heim eine Qualitätsverbesserung dar, da sie erstmals integriert in einem Schulheim wohnen können. Bisher konnten Schülerinnen nur bei externen Quartiergebern Unterkunft in Klosterneuburg finden. Insgesamt werden ab dem Schuljahr 2007/2008 im Heim 120 Schülerinnen und Schüler sowie 12 Lehrer-Erzieherinnen und Lehrer-Erzieher wohnen.

Grundsteinlegung für das Kellerwirtschafts-Technikum

Gleichzeitig mit der Eröffnung des Schülerinnen- und Schülerheims erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Kellerwirtschafts-Technikum. Das bestehende Kellereigebäude der Weinbauschule Klosterneuburg entspricht nicht mehr den technischen und funktionellen Anforderungen an die moderne Weinverarbeitung. Daher wird ein Neubau in unmittelbarer Nähe zu den Versuchs-, Unterrichts- und Betriebsflächen in der Agnesstraße errichtet. Das Institutsgebäude wird über Labor-, Büro, Unterrichts-, Technik- und Lagerräume verfügen.

Die Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg hat einerseits einen Schwerpunkt in der Ausbildung von Jugendlichen, wobei sich die Schule seit ihrer Gründung im Jahr 1860 einen international renommierten Ruf erarbeitet hat. Andererseits nimmt das Bundesamt für Wein- und Obstbau hoheitliche Aufgaben aufgrund von Gesetzen und Verordnungen wahr. So werden etwa Versuche als Entscheidungsgrundlage für gesetzliche Regelungen durchgeführt und die Schulung und Prüfung der amtlichen Koster abgehalten.

Die Aufgaben als Forschungsanstalt beinhalten unter anderem praxisrelevante Forschung mit adäquater zeitgemäßer technischer Ausstattung auf Basis von nationalen und internationalen Forschungsvorhaben, Kooperationen und Netzwerken, sowie die Verarbeitung der Trauben der Versuchsflächen und Ausbau der Weine mit Mikro- und Makrovinifikation unter kontrollierten und nachvollziehbaren Bedingungen mit einem hohen Anteil sensorischer Auswertung der Versuche, weiters Wissensweitergabe und Veröffentlichung der Ergebnisse in wissenschaftlichen und Beratungszeitschriften, Büchern und anderen Publikationsmedien. Die Vermittlung der neuesten Erkenntnisse mittels Vorträgen und Seminaren, Kursen und Praxisschulungen, sowie Führung von Exkursionen runden den Aufgabenbereich ab.

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Für Fachinformationen:

Direktor Hofrat Dipl.-Ing. Karl Vogl karl.vogl@hblawo.bmlfuw.gv.at

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